PRODUKT PRÜFEN
Warenkorb0

HGH Fragment 176-191 ist der letzte Abschnitt aus 16 Aminosäuren des menschlichen Wachstumshormons, also der Teil, der mit dem Fettabbau in Verbindung gebracht wird. Anders als das volle Wachstumshormon fehlen ihm die rezeptorbindenden Bereiche, es hebt IGF-1 also nicht an und erzeugt keine anabole Wirkung.

In Studien an Mäusen verringerte es das Fettgewebe, doch die einzige veröffentlichte Studie am Menschen fand keinen signifikanten Unterschied. Wo dieses Peptid unter den Molekülen mit Wirkung auf das Körpergewicht steht, beschreibt der Text über GLP-1 und Inkretine.

Was ist HGH Fragment 176-191?

Das Molekül des menschlichen Wachstumshormons besteht aus 191 Aminosäuren. HGH Fragment 176-191 sind seine letzten 16 Aminosäuren, der als lipolytische Domäne bekannte Endabschnitt. Dieses Fragment behält für sich einen Teil der mit dem Fettabbau verbundenen Aktivität und verliert die übrigen Funktionen. Gehandelt wird es als Forschungsmaterial.

Der Gedanke dahinter ist einfach: aus dem Wachstumshormon nur den Teil nehmen, der für die Fettverbrennung zuständig ist, und den Rest weglassen. Aus demselben Gedanken entstand eine abgewandelte Fassung namens AOD9604, entwickelt als Kandidat für ein Arzneimittel gegen Adipositas.

Worin unterscheidet es sich vom vollen Wachstumshormon?

Volles Wachstumshormon bindet an seinen Rezeptor und löst den Weg aus, der in der Leber zur Bildung von IGF-1 führt. HGH Fragment 176-191 fehlen die Bereiche, die zum Binden des Rezeptors nötig sind, es hebt IGF-1 also nicht an und erzeugt weder die anabole Wirkung noch die für das vollständige Molekül typische Wirkung auf den Glukosestoffwechsel. Übrig bleibt allein die Wirkung auf den Fettstoffwechsel.

Dieser Unterschied bestimmt die Erwartungen. Das Fragment ist keine schwächere Fassung des Wachstumshormons und kein Ersatz dafür. Es ist ein eigenes Molekül, von dem weder Zuwachs an Muskelmasse noch Kraftgewinn noch eine Wirkung auf Bindegewebe zu erwarten ist. Peptide, die anders auf die Wachstumshormon-Achse wirken, behandelt der Text über Wachstumshormon-Peptide.

Was zeigten die Studien?

Bei adipösen Mäusen verringerte das Fragment das Fettgewebe um 12 bis 23 Prozent. Beim Menschen fiel das Ergebnis anders aus. In der einzigen veröffentlichten klinischen Studie, mit 300 Mikrogramm zweimal täglich, fand sich zwischen den Gruppen kein statistisch signifikanter Unterschied bei Gewichtsabnahme, Körperzusammensetzung oder Stoffwechselwerten.

Die abgewandelte Fassung AOD9604 durchlief eine breitere klinische Entwicklung, verfehlte aber den primären Endpunkt ihrer Phase-2b-Studie. 2007 lehnte die US-Behörde FDA den Zulassungsantrag ab. Die klinische Entwicklung des Moleküls endete faktisch, und seitdem ist keine Studie erschienen, die dieses Bild ändern würde.

Warum wiederholte sich das Ergebnis der Mäuse nicht?

Eine solche Abweichung ist in der Adipositasforschung die Regel und nicht die Ausnahme. Ein Tiermodell ist eine Vereinfachung: Die Tiere haben ein anderes hormonelles Gleichgewicht, erhalten dieselbe Kost und werden kurz beobachtet. Ein Mensch lebt unter Bedingungen, die kein Modell nachbildet.

Dazu kommt die Frage der Effektgröße. Ein Rückgang des Fettgewebes um gut ein Zehntel bei Mäusen bedeutet nicht dasselbe beim Menschen, weil Ausgangslage und Messverfahren verschieden sind. Eine 2026 in Sports Medicine veröffentlichte Übersicht zu Peptiden in Sport und Verletzung sagt es klar: Viele nicht zugelassene Peptide wirken im Tiermodell vielversprechend, während belastbare Sicherheitsdaten am Menschen rar sind.

Status im Sport

Die abgewandelte Fassung AOD9604 steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur in Kategorie S0, die für die Anwendung am Menschen nicht zugelassene Substanzen erfasst. Die Agentur bestätigte das in einer Stellungnahme von 2013 und hielt fest, dass das Verbot seit 2011 gilt.

Kategorie S0 wirkt unabhängig davon, ob ein Stoff die Leistung verbessert. Es genügt, dass keine Behörde ihn für den Menschen zugelassen hat. Diese Kategorie behandelt breiter der Text über das Verbot von BPC-157 und TB-500 im Sport.

Warum verliert die Lösung schnell an Wirkstärke?

Nach dem Auflösen zerfällt das Fragment vorhersagbar, unter anderem über Deamidierung und Oxidation. Anwender berichten nach etwa zwei Wochen Lagerung im Kühlschrank von nachlassender Wirksamkeit. Das ist kürzer als bei vielen anderen Peptiden.

Deshalb lohnt bei diesem Molekül besonderes Augenmerk auf die Lagerbedingungen: kühl, dunkel und ohne Schütteln. Die Regeln für Pulver und fertige Lösung sammelt der Text über die Lagerung, das Ansetzen beschreibt der Text über das Auflösen.

Rechtlicher Status und Angebot

Das Fragment ist kein zugelassenes Arzneimittel und bleibt eine Forschungsverbindung. Die klinische Entwicklung endete faktisch nach dem Scheitern von AOD9604, und das Molekül wurde nie für eine Indikation zugelassen. In diesem Shop steht es ausschließlich als Forschungsmaterial, in drei Varianten von drei Herstellern, auf der Seite HGH Fragment 176-191. Die übrigen Moleküle mit Bezug zum Körpergewicht sammelt die Gruppe Gewichtsreduktion. Die Bedingungen stehen im rechtlichen Hinweis.

Häufige Fragen

Hebt HGH Fragment 176-191 IGF-1 an?

Nein. Dem Fragment fehlen die rezeptorbindenden Bereiche, über die volles Wachstumshormon die Bildung von IGF-1 auslöst.

Wirkt das Fragment beim Menschen zur Gewichtsabnahme?

Die einzige veröffentlichte klinische Studie fand keinen signifikanten Unterschied bei Gewichtsabnahme oder Körperzusammensetzung. Die Daten zum Fettabbau stammen von Mäusen.

Baut das Fragment Muskelmasse auf?

Nein. Ohne Bindung an den Wachstumshormon-Rezeptor gibt es keinen Anstieg von IGF-1, und das ist der Weg, der für die anabole Wirkung verantwortlich ist.

Warum verdirbt eine Lösung des Fragments schnell?

Sie zerfällt chemisch über Deamidierung und Oxidation. Anwender berichten nach etwa zwei Wochen im Kühlschrank von nachlassender Wirksamkeit.

Ist AOD9604 im Sport verboten?

Ja. Die Welt-Anti-Doping-Agentur führt AOD9604 in Kategorie S0 und hält fest, dass das Verbot seit 2011 gilt.

Woher diese Angaben stammen

Struktur des Fragments, fehlende Wirkung auf IGF-1, die Daten von Mäusen (12 bis 23 Prozent) und das Ergebnis der einzigen Studie am Menschen stammen aus einer Veröffentlichung von FormBlends in der Fassung vom 30. Mai 2026. Dieselbe Quelle nennt das Scheitern von AOD9604 in der Phase-2b-Studie, die Ablehnung des Antrags durch die FDA 2007 und die Stabilitätsprobleme der Lösung. Geprüft am 31. August 2026. Der Status S0 von AOD9604 und das Verbot seit 2011 stammen aus der Stellungnahme der Welt-Anti-Doping-Agentur. Der Satz über das Übergewicht der Tierdaten gegenüber Sicherheitsdaten am Menschen stammt aus der Übersicht von Mendias CL und Awan TM, Sports Medicine 2026, PMID 41966639. Geprüft am 7. September 2026.